Samstag, 7. April 2018

THEODOR...


Oft als Gabe mit in die Wiege gelegt, hat er unseren Lebensweg immer begleitet. Er wurde geliebt und "abgeliebt", überdauerte Partnerschaften, Trennungen, Tränen und Träume, unser Teddybär. Nicht selten wurden die treuen Gefährten später in Schachteln verpackt und auf Dachböden verstaut, wo sie Jahrzehnte geduldig auf ein besseres Leben gewartet haben, bis sie an neue Generationen weitergereicht wurden. Viele Bären haben den Lauf der Zeit nicht überlebt oder sie sitzen immer noch in verstaubten Ecken auf kalten Speichern und warten auf bessere Tage. Die Zeit hinterlässt auch an einem Bären ihre Spuren. Keiner hat auf derselben Seite geschlafen, wurde an dem gleichen Ohr gezogen oder auf die Schnauze geküsst. Jeder Bär hat seine ganz eigenen Dellen und Falten, er verliert mit der Zeit Pelz und Füllung, altert auf eine Weise, die einen besonderen Charakter, eine Seele hervorbringt. Die Spuren der Zeit machen aus einem Spielzeug ein Unikat, das auf Sammlermärkten und in Auktionshäusern der Welt seinen Wert findet.

Damit der Bär zu einer Persönlichkeit wird, braucht er eine Seele. Die Spuren der Zeit, die alte Bären leben lassen, hat ein Künstlerbär im ersten Entstehungsprozess nicht, sie müssen ihm extra hinzugefügt werden. Vintagetreatment nennt man in Fachkreisen das aufwändige Prozedere, aus einem neuen Bären ein Unikat mit Seele zu machen. Gerupft und behandelt macht sein Anblick ihn schließlich zur Requisite unserer Emotionen und lässt unsere Erinnerungen aufleben. Theodor hat bisher noch nicht über Kindernöte hinweggeholfen und dennoch hat er den Charakter eines richtig alten Bären. Er führt uns zurück in eine längst vergangene Zeit und lässt Kinderträume wieder aufleben. Der Bär ist 29 cm groß und wird in einer ebenfalls antikbehandelten Schachtel geliefert. Der britische Schauspieler Peter bull sagte: "Age simply doesn't enter into it! The older the friend, the more he is valued, particularly when he shows so visibly the characteristics that we all look for in friends. You have only to look at a genuine teddy's face to see at once the loyalty, common sense, and above all, dependability behind it.“
Theodor


Donnerstag, 29. März 2018

Frohe Ostern...


Der Frühling scheint noch Winterschlaf zu halten und in vielen Bereichen ist noch einmal Neuschnee gefallen. ROGER der Hase muss die Ostereier dieses Jahr leider mit dem Schlitten austeilen. Auch ein Osterhase verdient seine Salatblätter manchmal unter erschwerten Bedingungen. Wir wünschen euch mit oder ohne Sonne
FROHE OSTERN


Freitag, 9. März 2018

ROGER der Hase...


Süßes kann glücklich machen, das gilt nicht nur für Schokolade und ist längst auch wissenschaftlich erwiesen. Süßigkeiten nehmen ein Stück Stress aus dem Alltag, wirken leicht antidepressiv und lindern Schmerzen. Körperliche Anstrengungen empfinden wir nach dem Genuß von Süßem als weniger unangenehm und besser schlafen lässt es uns auch. Daher war die Idee des Betthupferls doch keine ganz schlechte Idee, kommt der Zucker im Blut an, wird die Insulinproduktion angekurbelt. Im Gehirn entsteht Serotonin, ein Neurotransmitter, der uns Zufriendenheit, Entspannung und Glüksgefühle vermittelt.Ostern hat die geliebte Schokolade Hochkonjunktur und am allermeisten freuen wir uns über die köstlichen Schokoladeneier, die in es vielen Varianten zu kaufen gibt. Wir verbinden Süßigkeiten mit schönen Situationen, Festen und positiven Gefühlen und unser Belohnungssystem im Gehirn reagiert darauf. Zum Frühlingsanfang beglückt uns das Osterfest somit in vollen Zügen. Wir können unser Heim nicht nur in schönen Farben mit Hasen und Eiern schmücken, wir können auch nach Herzenslust Schokoladeneier essen. Wie es zu der alten Tradition kam, an Ostern Eier zu bemalen und zu verstecken, darüber hat uns der Herr von Hase schon in der Rubrik Feste und Feiertage berichtet. Das Schokoladen-Osterei begann seinen Siegeszug allerdings sehr viel später, nämlich im 19. Jahrhundert in Frankreich und später in Deutschland. Damals waren die Schokoladeneier allerdings klein und recht fest aus bitterer dunkler Schokolade gefertigt. Im Laufe der Jahrzehnte wandelte sich dann das Schokoladenei im Zuge verbesserter Technologien und der besseren Verfügbarkeit von Kakaobohnen zu genießbaren Schokoladeneiern. 

Die Schokoladeneier damals stammten überwiegend aus kleinen Produktionen in Handarbeit hergestellt. Das erste Schokoladenei aus einer Massenproduktion kam 1873 aus England von der Firma Cadbury auf den Markt. Seitdem wurden die beliebten Eier immer mehr verbessert und verfeinert. Heute können wir Schokoladeneier mit Blätterkokant, Nougat, Eierlikör und viel anderen Füllungen kaufen. Unserem Hasen Roger schmecken die Nougateier besonders gut. Man muss sie gut verstecken, denn der Hase hat es faustdick hinter den Ohren. Ein Nandu-Ei wurde aufwändig mit Acrylfarbe bemalt, mit Blattgold verziert und mit den herrlichsten Schokoladeneiern gefüllt. Das schöne Osterei war für Ostern bestimmt und kaum den Rücken gekehrt, hat sich jemand über das schöne Ei hergemacht und in kürzester Zeit alle Eier verzehrt. Über den Verbleib der Schokoladeneier konnte Roger sich nicht äußern. Seltsamerweise benahm er sich aber recht auffällig. Wir unterstellen jetzt niemandem etwas, zitieren aber an dieser Stelle Albert Schweitzer, der sagte: Glück ist das einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt. Denn teilen bringt Freude, wer teilt bekommt auch immer etwas zurück. Das hat auch Roger verstanden. Der Hase ist 25 cm groß und kommt mit einer Tüte Schokoladeneiern ins neue Heim…
Roger



Dienstag, 27. Februar 2018

HONEY PIE im Nanduei...


Jahresfeste bedeuten in der Bärenwerkstatt immer wochenlanges Vorbereiten, damit alle Needful Friends wunschgemäß und pünktlich beim Kunden ankommen. Bald ist sie wieder da...die Osterzeit...eine Zeit der Naturwunder...denn es passiert etwas eigentlich ganz und gar Unmögliches...Bären schlüpfen aus Eiern. Nun werdet Ihr sagen...Bären haben doch gar nichts mit Ostern zu tun...und Ihr habt natürlich Recht. Mit Ostern verbinden wir die Geschichte vom Osterhasen, der buntbemalte Eier legt...allein das ist ja schon recht sonderbar. Aber der Osterhase und bunte Eier haben eine uralte Geschichte...drehen wir die Zeit um ein paar Jahrtausende zurück...und beginnen einmal bei den alten Ägyptern...sie verehrten um 5000 vor Chr. während ihres Frühlingsfestes den Hasen als ein Symbol der Fruchtbarkeit. Und zur Feier des Tages haben sie schön bemalte Eier gegessen. Seit jener Zeit tauchen Hasen und Eier immer wieder bei den Frühlingsbräuchen vieler Völker auf. Die Germanen opferten der Frühlingsgöttin im März die ersten Hasen und dazu bunte Eier. Die christliche Kirche übernahm das Ei als Fruchtbarkeitssymbol. Aber was hat das Osterfest mit dem Hasen und den Eiern zu tun? 

Während der Fastenzeit vor Ostern durften in vielen Gegenden keine Eier gegessen werden...aber die Hühner legten ja weiter...was machte man also mit den Eiern...sie wurden aufbewahrt, gekocht oder in Salzwasser eingelegt. An Ostern hatte man dann so viele, dass man sie gern verschenkte. Das altdeutsche Eiergesetz, das vorsah, dass ein Teil der Grundsteuern in Eiern bezahlt wurde, nahm Ostern als Stichtag für die Berechnung. Ostern, Eier, Hasen - alles gehört irgendwie zusammen...aber warum jemand auf die Idee kam, dass der Hase die Ostereier legt ­ und die bislang völlig ungeklärte Frage...warum hier bei den Needful Friends zu Ostern Bären aus Eiern schlüpfen...das kann sich heute kein Mensch, kein Hase und auch kein Bär mehr erklären. Tatsache ist...die Needful Friends fühlen sich in den bärigen Eiern pudelwohl...sie sind eine aussergewöhnliche Dekorationsidee und nur in der Osterzeit in unserem Sortiment. Unsere Honey Pie präsentiert sich ganz festlich in einem handgefärbten Nandu Ei, das mit Acrylfarben in apricot farblich passend zu ihrer Nase gefärbt und mit Blattgold verziert wurde. Honey Pie trägt ein zartes Tütü aus hellbrauner zarter Spitz, das sich wunderbar in die verwendeten Farben einfügt. Die kleine Bärin ist 13 cm groß und reist mit ihrem Ei in ihr neues Heim.


Mittwoch, 21. Februar 2018

Es waren einmal...


...fünf weise Gelehrte. Sie alle waren blind. Diese Gelehrten wurden von ihrem König auf eine Reise geschickt und sollten herausfinden, was ein Elefant ist. Und so machten sich die Blinden auf den Weg nach Indien. Dort wurden sie von Helfern zu einem Elefanten geführt. Die fünf Gelehrten standen nun um das Tier herum und versuchten, sich durch Ertasten ein Bild von dem Elefanten zu machen. Als sie zurück zu ihrem König kamen, sollten sie ihm nun über den Elefanten berichten. Der erste Weise hatte am Kopf des Tieres gestanden und den Rüssel des Elefanten betastet. Er sprach: "Ein Elefant ist wie ein langer Arm." Der zweite Gelehrte hatte das Ohr des Elefanten ertastet und sprach: "Nein, ein Elefant ist vielmehr wie ein großer Fächer." Der dritte Gelehrte sprach: "Aber nein, ein Elefant ist wie eine dicke Säule." Er hatte ein Bein des Elefanten berührt. Der vierte Weise sagte: "Also ich finde, ein Elefant ist wie eine kleine Strippe mit ein paar Haaren am Ende", denn er hatte nur den Schwanz des Elefanten ertastet und der fünfte Weise berichtete seinem König: " Also ich sage, ein Elefant ist wie ein riesige Masse, mit Rundungen und ein paar Borsten darauf." Dieser Gelehrte hatte den Rumpf des Tieres berührt. 

Nach diesen widersprüchlichen Äußerungen fürchteten die Gelehrten den Zorn des Königs, konnten sie sich doch nicht darauf einigen, was ein Elefant wirklich ist.Doch der König lächelte weise: "Ich danke Euch, denn ich weiß nun, was ein Elefant ist: Ein Elefant ist ein Tier mit einem Rüssel, der wie ein langer Arm ist, mit Ohren, die wie Fächer sind, mit Beinen, die wie starke Säulen sind, mit einem Schwanz, der einer kleinen Strippe mit ein paar Haaren daran gleicht und mit einem Rumpf, der wie eine große Masse mit Rundungen und ein paar Borsten ist." Die Gelehrten senkten beschämt ihren Kopf, nachdem sie erkannten, daß jeder von ihnen nur einen Teil des Elefanten ertastet hatte und sie sich zu schnell damit zufriedengegeben hatten. Unser Elefant ist 17 cm groß, aus feinstem Schulte Stoppelmohair gefertigt und kommt mit antiker Bronzeglocke ins neue Heim.


Montag, 19. Februar 2018

HAPPY bears are the prettiest...


Ein Sprichwort sagt: Glück kann man nicht kaufen. Jeder definiert Glück anders. Für den einen sind es materielle Dinge, für den anderen einfach eine positive Sichtweise auf das Leben. Der Vergleich des halb leeren oder halb vollen Glases ist mittlerweile jedem bekannt und doch neigen wir oft dazu, genau das zu wollen, was wir nicht haben und Dinge anzustreben, die uns fehlen statt uns über das zu freuen, was wir haben, denn oftmals ist das immer noch mehr als manch anderer hat und für viele wäre unser Leben schlichtweg das Paradies. Niemand ausser wir selber bestimmen die Sicht auf die Dinge und auf unser Leben. Dabei vergessen wir oft, dass es die kleinen Dinge sind, die uns Glücksmomente verschaffen und uns ein positives Lebensgefühl geben. Es muss nicht gleich der Lottogewinn sein und ob der uns nun zu einem glücklicheren Menschen macht? Darüber hat schon unser Hans im Glück philosophiert. Im Grimmschen Märchen tätigt Hans im Glück auf seiner Reise diverse Tauschgeschäfte, um am Ende ohne materielle Güter zur Mutter heimzukehren und festzustellen, dass man das Glück weder im Gold noch im Stein besitzt, sondern es sich einzig und allein im Herzen finden lässt.

Mit sich im Reinen zu sein, sich selber anzunehmen wie man ist und an sich und seine Fähigkeiten zu glauben, verhelfen zu einem erfüllten und glücklichen Leben. Francois Lelord stellte in seinem Roman Hector und die Suche nach dem Glück fest, dass Vergleiche anzustellen ein gutes Mittel sei, sich sein Glück zu vermiesen, denn nichts macht unglücklicher, als der Vergleich mit anderen. Die Blume vergleicht sich auch nicht mit anderen Blumen, sie blüht einfach. Auch hinter Schlossmauern trägt jeder sein Päckchen Sorgen mit sich herum, auch wenn es nicht unbedingt nach aussen dringt. Jeder ist für sein Glück selbst verantwortlich und kein Glück klopft einfach an die Tür. Niemand ausser wir selbst sind für unser Glück verantwortlich und so können wir auch nicht darauf warten, dass sich Umstände von selber zum Besseren wenden. Niemand ausser wir selbst sind unser persönlicher Glücksschmied. Teddy Fröhlich wusste das alles schon längst und hat mit seiner fröhlichen und lebensbejahenden guten Laune seinen neuen Besitzern viel Freude bereitet. Die kleine Version des Teddy Fröhlich feierte sein Debüt zum Valentinstag und war so erfolgreich, dass wir uns entschlossen haben, diesen süßen kleinen Bären fest ins Programm aufzunehmen. Als Happy sucht dieser Entwurf nun nach einem kuschligen Heim, das er ganz sicher finden wird, denn er strahlt so viel Freude und Zuversicht aus, dass man  ihn einfach gern haben muss. Audrey Hepburn sagte: Happy girls are the prettiest. Unser Happy zeigt uns: 
HAPPY bears are the prettiest...


Montag, 5. Februar 2018

Teddy Fröhlich MINIATUR zum Valentinstag...



Am 14. Februar feiern wir in vielen Ländern auf der ganzen Welt den Tag der Liebenden, auch wenn böse Stimmen behaupten, der Valentinstag sei eine Erfindung der Floristen und Schokoladenindustrie. Diese wunderbare Tradition gibt es tatsächlich schon viele Jahrhunderte. Valentin war ein Priester aus Terni, der später als Märtyrer heilig gesprochen wurde. Hingerichtet am 14. Februar 269, in einer Zeit, als die Christenverfolgung im Römischen Reich noch einmal besonders intensiv war. Hingerichtet dafür, dass er es wagte, Paare (und insbesondere Soldaten aus dem römischen Heer) christlich zu trauen. Es gibt eine Reihe von Geschichten, die sein besonderes Wohlwollen für Jungverliebte bezeugen sollen. Er soll einen großen Blumengarten gehabt und vorbeikommende Paare mit den Blumen beschenkt haben. Andere Legenden berichten davon, dass er selbst in die Tochter eines römischen Gefängnisaufsehers verliebt war, mit der er heimlich Briefe austauschte und ein Überlieferung besagt außerdem, dass derjenige, den ein Mädchen am Valentinstag als erstes sieht, ihr Zukünftiger werden soll. Wahlweise auch derjenige, von dem es in der Nacht zuvor geträumt hat. 

Viele Bräuche und Gerüchte verbreiteten sich nunmehr um den Valentinstag...so sollte ein Orakel den Namen des Zukünftigen verraten. Man schrieb die Namen potentieller Kandidaten oder Kandidatinnen auf kleine Zettel, umwickelte sie mit Lehm und schmiss sie in ein Wasserglas. Sobald der Lehm sich auflöste, wurden die Zettel wieder sichtbar. Welchen Namen man als erstes erkennen konnte, der- oder diejenige wurde von St. Valentin auserwählt. Heute ist der Valentinstag für Amerikaner, Briten und Franzosen, zunehmend aber auch für uns Deutsche, Pflichttermin für eine Liebeserklärung, die meist in Form von dekorativen Blumensträußen dargebracht wird. Aus der Bärenschmiede bieten wir zu diesem Anlass einen Miniaturbären an...eine Miniaturversion des beliebten Teddy Fröhlich...16 cm groß. Der Bär reist mit Plüschherz und Geschenkbox zu seiner Herzdame. 
Mini Fröhlich